Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt
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Unser neues Schulprojekt : Makumbi hat ein Gesicht bekommen

Von Frau Prinzing in der Verwaltung der Jesuitenmission in Nürnberg bekamen wir einen Tipp: Pater Heribert Müller, der Leiter der Missionsstation Makumbi in Simbabwe, die wir seit 2012 mit Spenden unterstützen, kommt für drei Wochen nach Deutschland.

Diese Gelegenheit wollten wir nicht vorübergehen lassen und luden den Pater aus Fulda nach Ebermannstadt ein. Am Mittwoch, dem 11. Dezember 2013, war es dann soweit. Pünktlich um 8.15 Uhr betrat Herr Müller unsere Schule. Er hatte weder Filmmaterial noch Bilder dabei, aber er konnte mit seiner angenehm sonoren Stimme wunderbar erzählen. Vor Schülern aus verschiedenen Jahrgangsstufen ließ er gut drei Stunden lang seine neue Heimat mit dem Sambesi-Strom, den Viktoria-Fällen und den Tieren der Kalahari lebendig werden. Dass er schon selbst einmal auf einem Elefanten durch die Savanne geritten sei, flocht er ebenso ein, wie einen Hinweis auf die Gefährlichkeit der Malaria, der er selbst beinahe zum Opfer gefallen wäre. Wir erfuhren von der Weite des Hochlandes, wo die Missionsstation liegt, und lernten Begrüßungsformeln im Bantu-Dialekt kennen. Wir hörten das Vater-unser in afrikanischen Lauten oder sahen, wie man dort mit den Händen isst.
Neben der politischen und wirtschaftlichen Situation des Landes stand der Alltag und die Arbeit mit den Jugendlichen in den verschiedenen Schulen, vor allem aber im Waisen-Dorf, im Mittelpunkt seiner stets variierten Vorträge. Vor allem die jüngeren Schüler hatten viele Fragen und zeigten schnell Begeisterung für das fremde Land und die ganz andersartige Kultur.
Aber Pater Heribert Müller wollte nicht nur über Makumbi informieren. Er bedankte sich für unser Interesse an seiner Arbeit und die Spenden unserer Schule. Die Kinder dort wollen jedoch nicht nur Empfänger von Almosen sein.

So wollen auch etwas im Rahmen ihrer Möglichkeiten zurückgeben. Daher schlug er vor, dass unsere Schüler ein Din-A4-Blatt zur Hälfte mit Bildern, was für sie wichtig ist, bemalen und diese an die Missionsstation schicken. Die Jugendlichen dort würden dann die andere Hälfte entsprechend gestalten und die "Briefe" zurückschicken. Eine Art Gruß, vielleicht aber auch der Beginn von Freundschaften.
Damit ist Makumbi nicht mehr bloß ein Name. Es nimmt Gestalt an. 

B. Heberlein


 
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