Universität Bamberg zu Gast am Gymnasium Fränkische Schweiz
W-Seminare in die Bibliotheksrecherche eingeführt
In den letzten Wochen erschloss sich selbst dem wissenschaftlichen Laien – und damit auch dem Schüler der gymnasialen Oberstufe - sehr eindringlich die Bedeutung von Sorgfalt und Genauigkeit im Umgang mit Fachpublikationen sowie die Notwendigkeit einer fundierten wissenschaftlichen Literaturrecherche.
Gerade im Rahmen der neuen Oberstufe am G8 spielen diese Aspekte im Wissenschaftspropädeutischen Seminar eine entscheidende Rolle. Die Schüler erstellen hier eine Arbeit (ähnlich der früheren Facharbeit) und werden dabei intensiv vom Kursleiter betreut. Hilfe erhält der Kursleiter dabei von externen Partnern, z.B. aus der Wissenschaft oder der freien Wirtschaft.
Das Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt konnte am 1. März 2011 mit Frau Bibliotheksoberinspektorin Regina Wojciechowski und ihrer Kollegin Kathrin Jakob von der Teilbibliothek 5 der Universität Bamberg zwei erstrangige Referentinnen gewinnen, die den Schülern den Einstieg in die Welt der Universitätsbibliotheken erheblich erleichterten. Ihre sehr anwendungsbezogene und schülergerechte Einführung war einer der ersten Schritte von der im Seminar vermittelten Theorie zur Beschaffung und zum Umgang mit Fachliteratur in der Praxis.
Die Veranstaltung für drei der W-Seminare des GFS (Fachbereiche Geschichte und Sozialkunde) war somit ein wertvoller Beitrag zur praxisorientierten Schulung zukünftiger Studenten in dieser komplexen Materie. Sie diente letztlich auch der Vermeidung einer wissenschaftlichen Bauchlandung – denn eine gute und ergebnisreiche Bibliotheksrecherche, die die richtige, wissenschaftlich anerkannte Literatur zu Tage fördert und zugänglich macht, ist für den künftigen Studienanfänger der beste Schutz vor unwissenschaftlichem Arbeiten.
Michael Schneier
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