|
34. Literarische Teestunde |
Herzliche Einladung zur 34. Literarischen Teestunde
am Dienstag, 08.02.2011 um 19:30 Uhr im Übergang zum Neubau, 1. Stock
Wir machen Sie bekannt mit:
 |
Ulla Hahn: Aufbruch (Roman)
Ihr Leben scheint vorgezeichnet: Kinder, Küche, Kirche. Doch Hilla träumt sich weg aus dem Dorf am Rhein. Nichts kann dem Kind kleiner Leute die Sehnsucht nach der Freiheit des Geistes austreiben. Unverhofft bietet sich ihr ein neues Leben: Abitur, Studium, ihre selbst gewählte Zukunft liegt vor ihr. Nach „Das verborgene Wort“ hat die Lyrikerin und Bestsellerautorin Ulla Hahn erneut ein imposantes Epos vorgelegt, das feinnervig vom Erwachsenwerden, Wachwerden, Menschwerden erzählt.
Hilla lacht das freieste Lachen der Welt. Es ist der erste Tag nach den Weihnachtsferien im Januar 1963; das Lehrerkollegium des Aufbaugymnasiums hat beschlossen, die Siebzehnjährige noch ins laufende Schuljahr aufzunehmen. Mit diesem Tag beginnt für das wissbegierige Kind „vun nem Prolete“ endlich das lang ersehnte neue Leben, in dem die einfachen Wahrheiten der Eltern nicht mehr gelten, in dem das Buckeln in der Papierfabrik von der Freiheit der Worte abgelöst wird. Doch wird Hilla ihre wahre Heimat wirklich in der Sprache finden?
„Aufbruch“ gewährt einen anrührenden Blick in die Seele einer mutigen und doch so verletzlichen Heranwachsenden – und zeichnet sprachübermütig und mit großem epischem Temperament ein detailreiches Sittengemälde von den bundesrepublikanischen Mittsechzigern.
|
 |
Ulla Hahn: So offen die Welt (Gedichte)
Ulla Hahns kräftige und klare Gedichte, manchmal voller melancholischer Zärtlichkeit, sind Meldungen am Weg, den wir dahinleben, das Paradies im Rücken und vor uns die Sehnsucht danach. Hahns Aufmerksamkeit gilt dem hier und jetzt sich versuchenden Leben, auch Ehe und Älterwerden gehören dazu. Alter meint Verluste, die nicht beschönigt werden, aber es meint auch Erfahrungen, und der erfahrene Mensch ist schön.
|
 |
Jutta Roth: Die Falschspielerin (Roman)
Es ist der größte Literaturskandal der jungen Bundesrepublik: Im Jahr 1952 erscheint ein schmaler Gedichtband unter dem Titel »Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße«. Der angebliche Autor: George Forestier, Fremdenlegionär, ein Jahr zuvor in Indochina verschollen. Sein Vermächtnis: die Verse aus der Fremde. Der Band wird zu einer literarischen Sensation. Doch einen George Forestier hat es nie gegeben. Als der Schwindel auffliegt, gerät neben dem eigentlichen Autor, einem höchst lebendigen Düsseldorfer Verlagsdirektor, auch die zuvor euphorische Literaturkritik in Misskredit. Der Skandal erschüttert die literarische Welt. Braucht man mittelmäßigen Versen nur einen attraktiven Autor anzudichten, um Auflagenrekorde zu erzielen? Sieht so das moderne Verlagswesen aus? Angelehnt an den authentischen Betrugsfall Forestier entfaltet die Autorin einen echten Literaturthriller. Ein plastisches Bild des Literaturbetriebs in den Nachkriegsjahren und heute, zugleich eine bewegende Geschichte menschlicher Leidenschaften.
|
Alle Kurzbeschreibungen entstammen den entsprechenden Internetseiten von www. amazon.de
|