Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt
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Stadtmuseum Erlangen: Kindheit und Jugend im Wandel

Eine Zeitreise in „Kindheit und Jugend“

Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweiges fuhren im Februar 2011 nach Erlangen, um die Ausstellung „Kindheit und Jugend im Wandel“ zu besuchen. Bereits im Vorfeld setzten sie sich im Unterricht mit dem Thema auseinander. Was sich in den letzten 300 Jahren nun in Familie, Schule und Freizeitleben verändert hat, erfuhren sie zusammengefasst vor Ort.
So nahmen sie in den Schulbänken der Urgroßeltern Platz und probierten mit Griffel ihren Namen in altdeutscher Schrift auf die Schiefertafel zu schreiben. Familienporträts aus dem 18. Jahrhundert zeigten, dass Fünfjährige als zukünftige Soldaten dargestellt wurden, so dass bereits in diesem jungen Alter ihre Zukunft vorgeplant war. Fotografien der Jahrhundertwende verdeutlichten, dass der Vater als Familienoberhaupt inszeniert wird und der älteste Sohn, nicht die Mutter, die zweitwichtigste Person ist. 

In Ausstellungsvitrinen fanden sich Beispiele für die Mode der 1960er und 1970er Jahre, so dass man einen Eindruck davon erhielt, welche Ziele, Träume, Vor- und Einstellungen Jugendliche vor 30, 40 oder 50 Jahren hatten. Aber auch die Gegenwart war mit iPod, Playstation und Skateboard vertreten und erwiesen sich als beliebte und wohlbekannte Anlaufstationen.

       

Susanne Behlert


 
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