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Als wir uns vor knapp einem Jahr als Tutoren meldeten, wussten wir noch nicht, was auf uns zukommen würde. Da wir selbst keine guten Erfahrungen mit unseren Tutoren gemacht hatten, waren wir wild entschlossen, es besser zu machen.
Nachdem wir uns am ersten Schultag vorgestellt und unsere Schüler beim Wandertag begleitet hatten, lernten wir sie langsam besser kennen. Das Eis zwischen uns und den uns anvertrauten „Tutees“ war schnell gebrochen und wir durften uns gleich Kusstipps und Ratschläge zum Händchenhalten anhören. Doch von ihren frechen Kommentaren ließen wir uns nicht abschrecken und organisierten zusätzlich zu den traditionellen Veranstaltungen (Schulhausrallye, Nikolausaktion, Feuersteinbesuch und Fasching) Nachmittage, an denen wir spielten oder Plätzchen backten.
Zu Beginn des Schuljahres veranstalteten wir zum besseren Kennenlernen von Eltern, „Tutees“, Lehrern und Tutoren einen Nachmittag. Hier konnten sich die Eltern ungestört bei Kaffee und Kuchen, der von den Tutoren bereitgestellt worden war, unterhalten, während die Kinder mit verschiedenen Spielen beschäftigt waren.
Ein weiteres Ereignis war der Tutorenfasching in der Turnhalle. Da sich so viele „Tutees“ angemeldet hatten, musste die Veranstaltung auf zwei Nachmittage für je drei Klassen aufgeteilt werden. Bei verschiedenen Spielen und heißer Musik tummelten sich Gangster, Harry Potters und Prinzessinnen. Im Mozartjahr durfte natürlich auch Wolfgang Amadeus Mozart nicht fehlen und eine Tutorin erschien sogar als Erdbeere.
Besonders gut kam die Halloweenparty an: Neben Spielen und Kürbisschnitzen (hinterher war es dringend nötig Tische und Boden zu wischen) lehrten wir unsere Fünftklässler im Grusellabyrinth das Fürchten: Aus dem Medienraum wurde eine Kammer des Schreckens mit Spinnen, Pharaonen-Gehirnmassen zum Fühlen, Dämonen und einer lebenden Mumie.
Auch wenn diese Aktionen stets mit viel Arbeit verbunden waren, hatten wir immer eine Menge Spaß. Da uns unsere „Tutees“ auch weiterhin in den Pausen besuchen, glauben wir, dass es auch ihnen gut gefallen hat. Hoffentlich haben sie sich alle gut am GFS eingelebt und vielleicht konnten wir dabei ein wenig helfen.
Wir empfehlen allen jetzigen Neuntklässlern, sich nächstes Jahr als Tutor zu melden, da man Spaß haben und viele Erfahrungen sammeln kann.
Schließlich möchten wir uns noch bei allen Lehrern für ihre Unterstützung bedanken, besonders bei Frau Ascher-Mehl, ohne deren Hilfe diese Aktionen nicht möglich gewesen wären.
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| Fasching |
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| Aktion "Pizzabrötchen" |
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