Padre Alfredo und die Kinder von Cali
Das GFS unterstützt seit etwa 20 Jahren das Schulprojekt von Pater Alfred Welker in Cali/Kolumbien.
Zur Person
1939 in Stiebarlimbach geboren, trat Alfred Welker nach dem Theologiestudium dem Jesuitenorden bei und ging 1980 nach Kolumbien, um unter jungen Obdachlosen und Randgruppen zu wirken.
Zunächst kümmerte er sich um die Kanalisation und um Behausungen in den Elendsvierteln von Cali. Noch größer aber ist das Problem der Aggression, weil viele Jugendliche ohne Vater oder Eltern aufwachsen und sich nur mit Gewalt behaupten zu können glauben. Um ihnen andere Werte und Orientierung zu vermitteln, begann er sein Schulprojekt.
Er lebt in geradezu ärmlichen Verhältnissen in seiner Pfarrei "El Senor de los migros" (Herr der Wunder). Sie ist seine Heimat geworden.
Das Schulprojekt
Rund 8500 Kinder werden von etwa 150 Lehrern in drei Schichten unterrichtet. Der Staat übernimmt nur einen Bruchteil der Kosten, obwohl auch die Verfassung von Kolumbien jedem Kind das Recht auf Volksschulbildung zuerkennt. So ist Padre Alfredo nach wie vor auf Spenden angewiesen.
Zur Schule gehören auch eine Kinderkrippe, ein Kindergarten und verschiedene Ausbildungswerkstätten. In einer Art "technischem Gymnasium" werden Jugendliche zu Elektrikern, Mechanikern, Schweißern oder Näherinnen ausgebildet. Mittags wird die Kirche neben der Schule zum Speisesaal umfunktioniert, wo Kinder, Jugendliche und Frauen täglich eine warme Mahlzeit erhalten.

Bildnachweis: Jesuitenmission
Weitere Infos des Jesuitenordens zum Projekt
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